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Dienstag, den 15. September 2009 um 18:17 Uhr |
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Im Laufe der Jahrhunderte durchlebte Wushu ein wahres Wechselbad: Mal genoß es höchstes Ansehen, Wushu-Meister erhielten Titel und Ehren, mal wurde Wushu verboten und nur im Geheimen praktiziert. Seit der Gründung der VR China wurde Wushu wieder gefördert. Trotz des großen Rückschlages der Kulturrevolution ist Wushu heute Bestandteil des Sportunterrichts in Grund- und Oberschulen Chinas.
Im Sommer des vergangenen Jahres wurde Wushu sogar vom IOC anerkannt (siehe unten) und in die Familie der olympischen Sportarten aufgenommen. Somit bedurfte es einer Einteilung der Wushu Stile in klassische und in die Wettkampfstile. Diese wurde von der Internationalen Wushu Federation (IWUF) vorgenommen. Auf internationalen Wettbewerben wird gekämpft
in den waffenlosen Stilen Changquan (Langfaust), Nanquan (Südfaust) und Taijiquan,
in den Langwaffen-Stilen Qiangshu (Speer), Gunshu (Langstock) und Nangun,
in den Kurzwaffen-Stilen Daoshu (Breitschwert), Nandao, Jianshu (Schwert), Taijijian (Tai Chi Schwert) und im Vollkontaktkampf, dem sogenannten Sanshu.
In diesen Stilen werden die Europa- und Weltmeisterschaften und andere internationale Turniere ausgetragen und wahrscheinlich werden auch einige dieser Stile den Weg nach Olympia finden.
Es werden aber weitaus mehr klassische Stile traininiert, besonders in China gibt es unzählige Stilrichtungen. Allein in der Deutschen Wushu Federation e.V. werden neben den Wettkampfdisziplinen zum Beispiel auch Stile wie Shaolin Kempo, Shaolin Kungfu/Dju Su, Chan Shaolim Si, Hung Gar Kungfu, Tang Lang, Qi Gong Stilrichtungen und viele mehr gelehrt. Um Vereine in Deutschland zu finden geht es hier zum Suchverzeichnis für Vereine in Nordrhein-Westfalen, langfristig können wir dieses Verzeichnis hoffentlich auf weitere Bundesländer
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 17. September 2009 um 13:03 Uhr |