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8. Wushu Europameisterschaft 2000 in Rotterdam, Niederlande
Bei der 8. Wushu Europameisterschaft startete das bisher größte DWF Team. Die Wettbewerbe wurden jedoch teilweise stark von anderen Nationen mit einem überraschend hohem Niveau dominiert. Der größte Anteil der Aktiven startete in den Taolu Wettbewerben. Wie erwartet, waren hierbei die Sportler aus der Ukraine mit 5 Goldmedaillen die erfolgreichste Nation. Mit jeweils 4 Goldmedaillen folgten Rußland und die Niederlande, die sonstigen Goldmedaillen verteilten sich auf die Teams aus Italien (3), England (2),Schweiz (2), Frankreich (1) und Spanien (1).
Die Deutschen Teilnehmer, ein komplett neues und vom Alter her - ein recht junges Team, plazierten sich überwiegend im Mittelfeld.

Alexander Eichhorn aus München verfehlte nur knapp mit 0,1 Punkten zum Drittplazierten die Bronzemedaille und plazierte sich auf den 4. Platz. Ein schöner Erfolg war es auch für die folgenden Deutschen Teilnehmer: 6.Platz / Taijijian für Caroline Roblitschka aus München 7.Platz / Daoshu für Necla Özbek aus Berlin 8.Platz / Daoshu für Iris Scholten aus Moers 9. Platz / Changquan für Necla Özbek aus Berlin
Weitere Plazierungen der Deutschen Teilnehmer: Leyla Özbek aus Berlin, Changquan Platz 10. Jana Möller aus Münster, Changquan Platz 11. Fabian Dörr aus München, Daoshu Platz 19. Ole Micha Spörkel aus Rees, Daoshu Platz 20.
Im Sanshou konnten sich die Sportler aus Rußland klar mit drei Goldmedaillen behaupten und waren bei diesem Wettbewerb die erfolgreichste Nation. Mit je einer Goldmedaille folgten die Ukraine, Frankreich, Armenien, Rumänien und Weißrußland. Für das Deutsche Team war hier Andreas Willing aus Raesfeld (Kreis Borken, NRW), in der Gewichtsklasse über 90 kg, besonders erfolreich. Mit dem dritten Platz (Bronzemedaille) war er der erfolgreichste Deutsche Teilnehmer dieser EM. Dennis Peetz aus Übach-Palenberg und Pascal Czekala aus Geldern mußten sich bereits im Viertelfinale geschlagen geben.
Ein kompletter Turnierbericht findet sich hier.

7. Wushu Europameisterschaft 1998 in Athen, Griechenland
Bei der 7. EM im Herbst 1998 in Athen konnte aus verschiedenen Gründen leider nur ein kleines DWF-Team starten.
In Exhebition zeigte Cengiz Kilicdere, der Europameister des Jahres 1992, eine Südshaolin-Form und erreichte einen 12. Platz.
Im Sanshou belegte Muhamed Yalvac in der Gewichtsklasse bis 65 kg bei starker Konkurrenz den 6. Platz.
Nicht wesentlich anders war es in der Gewichtsklasse bis 70 kg. Der DWF-Sportler Cengiz Kilicdere gab alles, erlangte am Schluß "nur" den 5. Platz. Bei der EM 2000 in Rotterdam, Niederlande erhofft sich die DWF einiges mehr.
5. Wushu Europameisterschaft 1994 in München, Deutschland
Das deutsche Nationalteam bestand 1994 aus acht Sportlern, die insgesamt in 13 Disziplinen starteten. Fast alle Deutschen konnten sich unter die 10 platzieren, für ein Edelmetall reichte es leider nur einmal: Severin Hornung und Andre Salamin erreichten als deutsch-schweizer Team einen 3. Platz im Set-Sparring, der Partnerform. Einen 6. Platz erkämpfte sich Joachim Welz im Sanshou, einen 7. Platz belegte Chan Krezschmar im Gun Shu. 8. Plätze erreichten Michael Werner, Bernhard Kraft und Rebecca Kovtun. Chan Krezschmar und Rebecca Kovtun belegten 9. Plätze, Severin Hornung erreichte in 2 Disziplinen einen 10. Platz.
4. Wushu Europameisterschaft 1992 in London, England

Die 4. EM war für die DWF ein riesiger Erfolg: Von 6 Athleten erkämpften sich 5 Edelmetall! Dieses Ergebnis war mit Sicherheit auch die Folge eines langen Vorbereitungstrainings. Bereits zu Jahresbeginn wurden erste Sichtungslehrgänge und Seminare veranstaltet, zuletzt wurden aus etwa 60 Sportlern 7 für das deutsche Kader ausgewählt.
Leider fiel Manfred Nuy, 3. der letzten EM, verletzungsbedingt aus, er konnte aber durch Martin Wolf aus Hessen ersetzt werden.
Ebenfalls Pech hatte Bernd Ozols, der sich am Vortag der EM verletzte. Die anderen Sportler waren aber in Höchstform
Die größten Erfolge erzielte Cengiz Kilicdere aus Moers. Im Sanshou erkämpfte er sich in der Klasse bis 70 kg den Vizeeuropameistertitel, in der Disziplin Exhebition setzte er mit seiner Gun Shu Form noch einen drauf und gewann den Europameistertitel.
Auch Hasan Akbas aus Emmerich erkämpfte sich eine Goldmedaillie und somit den Europameistertitel, er triumphierte im Sanshou in der Klasse bis 60 kg.
Die Nachwuchskämpfer Martin Wolf und Christian Brümmer erreichten im Sanshou in den Gewichtsklassen bis 65 kg und bis 85 kg jeweils eine Bronzemedaillie.

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